Die kleine Kugel und ich :)


Lang hab ich überlegt, ob ich diesen Blogpost veröffentliche oder lieber doch nicht… Aaaaber wie ihr seht, aus irgendeinem Grund wollte ich auch ein bisschen an meiner bzw. unserer Schwangerschaft teilhaben lassen 🙂

Es begann ja alles im Mai – nachdem ich gefühlte 50x positiv getestet hab, stellte sich langsam das Gefühl ein, dass es nun doch wahr sei – mit etwas Glück halten wir nach langen Monaten ein Baby in unseren Armen.
Lange haben wir vorher überlegt, auch wegen der Hochzeit – schwanger heiraten und so (war übrigens gar kein Problem für mich ;)) – wie geht es danach weiter, jetzt wo das Fotografieren, mein Traumjob, so gut läuft?
Aber nachdem wir jetzt 11 Jahre zusammen sind und ich mir schon jahrelang Kinder wünsche, siegte die Vernunft – es wird schon alles werden, man muss nur etwas positiv denken.
Mir war es wichtig eine Balance zu finden, trotzdem meine Auszeit vom Familienalltag bei einem kleinen Shooting zu bekommen aber mein Kind natürlich nicht dauerhaft abgeben zu müssen – da zählt Teamwork, hier wird der Papa richtig gefordert – aber Männer halten ja zusammen oder? 🙂 Es wird schon alles werden, so wie wir uns das vorgestellt haben und wenn nicht, gibts bestimmt auch eine Lösung…
Mit diesem Gedanken ging ich durch die gesamte Schwangerschaft – ich hatte auch richtig Glück, dass es mir Verhältnismäßig gut ging. Sogar im November konnte ich noch Brautpaare an Ihrem großen Tag ohne Einschränkung begleiten, ok – da war es schon ein bisschen anstrengender als im Sommer, aber es lief alles super.
Danach ging es bergab – die üblichen Wehwehchen wie Schwangerschaftszucker, Wassereinlagerungen und Rückenschmerzen trafen mich alle geballt und haben mich nun mehr die letzten Wochen eigentlich so richtig außer Gefecht gesetzt und jetzt sogar bis ins Krankenhaus gebracht. Gott sei Dank hab ich da die beste Hebamme, die einem immer mit Rat und Tat zur Seite steht – danke Julia :-*
Jaaaa jetzt ist es anstrengend und immer dann, wenn der kleine Mann seine volle Größe im Bauch durch riesige Beulen präsentiert, wünschte ich mir, er wäre einfach schon da – ich könnte ihn einmal in die Augen guggn! Unser Zwerg hats nämlich nicht so mit Fotos, hat er wsl von mir (jaaaa, ich bin vor der Kamera durchaus scheu). In den frühen Schwangerschaftswochen hatte er die Füße im Gesicht, wie ein Klappmesser – jetzt halt die Hände. Tjaaaaa so ist das – wieder kein Foto für die Mami – aber letztes Mal hat er wenigstens seine Nase gezeigt, ist doch schon mal was.
Ich wollte unbedingt, bevor der kleine Knirps kommt, noch ein Babybauch-Shooting sowie einen Gipsabdruck machen – das Shooting ist schon vollbracht, sogar in zweifacher Form 😉
Geplant war es mit meiner lieben Fotografen-Freundin (doch man kann langsam doch von einer Freundschaft sprechen) Verena Wittmann – wir sind spontan zu einem vereisten Wäldchen losgezogen und haben dort geshootet – auch zuhause sollten ein paar Bilder entstehen, eigentlich mit den Katzen, die das Shooting aber nicht so lustig fanden (Männer…). Wir haben erstmal ausgiebig gefrühstückt und so ging der halbe Tag ins Land – freu mich auf das Baby-Frühstück mit Verena <3 – bis dahin gibts wieder viiiiiiel zu erzählen 🙂
Zwei Wochen später hat mich spontan Jeanette (Jeanette Wächter Photodesign, Bildcollage oben) gefragt, ob ich nicht Zeit hätte ihr Modell zu sein – na klar, die Kugel ist ja noch in voller Pracht da und Schnee hatten wir auch zu genüge noch 🙂 Auch diesmal gings ins kühle Wäldchen, aber mit Kuscheldecke und Tee 😉 Zwei Shootings und das obwohl ich ja Fotos echt nicht gerne mag – ich bin wirklich nicht sooo gerne vor der Kamera, drum gibts auch nicht soooo viele Bilder von mir. Aber irgendwie braucht man ja ne tolle Erinnerung an die Schwangerschaft…
Und an den Ergebnissen möchte ich euch gerne teilhaben lassen – die tollen Erinnerungen an eine riesige aber doch kleine Kugel 🙂